Die Gastgeber aus Cottbus sind aktuell Tabellenzweiter und kämpfen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Gäste aus dem Erzgebirge liegen derzeit auf Platz zehn und bewegen sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Aufgrund der Heimstärke der Lausitzer und der zuletzt durchwachsenen Auswärtsform der Veilchen geht Cottbus als Favorit ins Rennen, und ein torreiches Spiel ist zu erwarten.
Formanalyse: Energie Cottbus
Energie Cottbus spielt bislang eine starke Saison und befindet sich mitten im Aufstiegsrennen. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz belegt aktuell Platz zwei mit 52 Punkten nach 29 Spielen, bei einer Bilanz von 15 Siegen, sieben Unentschieden und sieben Niederlagen. Besonders auffällig ist die starke Offensive mit 53 erzielten Toren, während die Defensive mit 34 Gegentreffern ebenfalls zu den besten der Liga gehört.
Die letzten fünf Spiele verliefen jedoch wechselhaft. Nur ein Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen trüben das Gesamtbild leicht. Gerade vor heimischem Publikum bleibt Energie allerdings eine Macht und kann regelmäßig offensiv überzeugen.
Die Offensive der Lausitzer ist geprägt von Timmy Thiele, der mit zwölf Toren und sieben Vorlagen Topscorer seines Teams ist. Unterstützung erhält er von Tolcay Ciğerci, der ebenfalls elf Treffer erzielte und weitere sechs Tore vorbereitete. Maximilian Krauss steuert mit acht Toren und vier Assists wichtige Impulse bei, während Lucas Copado (sechs Tore) ebenfalls regelmäßig trifft.
Das Mittelfeld zeichnet sich durch erfahrene Spieler wie Dominik Pelivan aus, der bislang ein Tor erzielte und zwei Vorlagen lieferte. Auch Yannik Möker (ein Tor, drei Vorlagen) spielt eine wichtige Rolle im Zentrum. Dennoch fehlt es in diesem Bereich manchmal an Dominanz, weshalb Cottbus oft auf schnelle Umschaltaktionen setzt.
Die Abwehrreihe um Dennis Slamar und Henry Rorig ist stabil und routiniert, konnte aber zuletzt einige Gegentreffer nicht verhindern. Axel Borgmann und Filip Kusić ergänzen die Defensive solide, zeigen aber gelegentlich individuelle Fehler. Torhüter Elias Bethke bietet meist starke Leistungen, musste jedoch zuletzt öfter hinter sich greifen.
Schlüsselspieler: Timmy Thiele ist der effektivste Angreifer, unterstützt von Tolcay Ciğerci. Im Mittelfeld agiert Pelivan stabilisierend, defensiv ruhen viele Hoffnungen auf Slamar und Rorig. Bethke überzeugt im Tor mit konstanten Leistungen.
Formanalyse: Erzgebirge Aue
Erzgebirge Aue spielt eine durchschnittliche Saison und steht derzeit auf Rang zehn der 3. Liga. Das Team von Trainer Jens Härtel kommt bislang auf zwölf Siege, vier Unentschieden und 13 Niederlagen. Offensiv gelangen den Veilchen 41 Tore, während die Defensive mit 47 Gegentoren nicht immer sattelfest agiert.
Die Form der Sachsen zeigte zuletzt eine positive Tendenz: Drei Siege und zwei Niederlagen in den letzten fünf Spielen sprechen für ein Aufwärtstrend, doch gerade auswärts tut sich Aue weiterhin schwer und zeigt deutliche Schwächen.
Offensiv liegt die Hauptverantwortung auf Marcel Bär, der bereits elf Tore erzielte und sieben Vorlagen lieferte. Marvin Stefaniak unterstützt ihn hervorragend mit sieben Treffern und drei Assists. Omar-Šarif Sijarić ist mit sechs Toren ebenfalls ein wichtiger Akteur, während andere Stürmer wie Borys Tashchy mit lediglich einem Treffer enttäuschen.
Im Mittelfeld zeigen Mika Clausen (vier Tore, fünf Vorlagen) und Mirnes Pepić (ein Tor, drei Vorlagen) gute Ansätze, können jedoch selten das Spiel dominieren. Ali Loune und Erik Majetschak ergänzen die Zentrale stabil, ohne jedoch regelmäßig entscheidend in Erscheinung zu treten.
Defensiv präsentiert sich Erzgebirge Aue nicht immer stabil. Anthony Barylla und Pascal Fallmann sind zwar erfahren, offenbaren jedoch regelmäßig Lücken im Defensivverbund. Kilian Jakob ist offensivstark (vier Tore, eine Vorlage), defensiv jedoch anfällig. Torhüter Martin Männel musste bereits 47 Gegentreffer in 29 Spielen hinnehmen, zeigt sich dennoch meist als verlässlicher Rückhalt.
Schlüsselspieler: Marcel Bär und Marvin Stefaniak sind offensiv prägend, während Clausen im Mittelfeld für Impulse sorgt. Defensiv muss sich vor allem Barylla steigern, Torwart Männel hat eine Schlüsselrolle.
Head-to-Head Vergleich
Angesichts der starken Heimbilanz und der offensiven Durchschlagskraft ist Energie Cottbus in dieser Begegnung favorisiert. Aue besitzt offensive Qualität, dürfte aber defensiv große Probleme bekommen.
Letzte 5 Spiele von Energie Cottbus und Erzgebirge Aue
Team |
Spiel 1 |
Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 |
Spiel 5 |
Energie Cottbus |
S |
U | N | N |
N |
Erzgebirge Aue |
N |
N | S | S |
S |
Taktische Analyse
Energie Cottbus setzt auf ein offensiv ausgerichtetes 4-2-3-1, das besonders zuhause effektiv ist. Die Defensive ist kompakt, allerdings nicht unüberwindbar.
Erzgebirge Aue spielt ebenfalls im 4-2-3-1-System, zeigt sich jedoch defensiv anfällig. Die Offensive kann gefährlich sein, hat aber vor allem auswärts oft Schwierigkeiten, konstant Akzente zu setzen.
Voraussichtliche Aufstellungen
- Energie Cottbus (4-2-3-1): Bethke – Borgmann, Slamar, Kusić, Rorig – Pelivan, Möker – Krauss, Ciğerci, Halbauer – Thiele
- Erzgebirge Aue (4-2-3-1): Männel – Jakob, Barylla, Fallmann, Nkansah – Pepić, Clausen – Loune, Stefaniak, Sijarić – Bär
Wettoptionen und Quoten
1 |
X | 2 |
1,95 | 3,70 |
3,60 |
- Sieg Energie Cottbus & Über 2,5 Tore (Quote: 2,80): Die Heimstärke und die gute Offensive der Gastgeber sprechen klar dafür.
- Timmy Thiele trifft im Spiel (Quote: 2,10): Topscorer von Energie mit zwölf Saisontreffern.
- Beide Teams treffen (Quote: 1,80): Aue ist offensiv gefährlich, dürfte aber defensiv Probleme bekommen.
Wett-Tipp & Prognose: Energie Cottbus – Erzgebirge Aue | 3.Liga (29.03.2025)
Cottbus ist zuhause äußerst stark und wird die defensiv anfälligen Gäste aus Aue vor große Probleme stellen.
- Unser Tipp: Sieg Energie Cottbus & Über 2,5 Tore (Quote: 2,80)
- Ergebnisprognose: 3:1 für Energie Cottbus