Beide Mannschaften befinden sich im erweiterten Rennen um die internationalen Plätze und benötigen dringend Punkte, um den Anschluss an die Top 6 nicht zu verlieren. Freiburg und Dortmund trennt in der Tabelle aktuell nur vier Punkte. Ein enges, umkämpftes Duell auf Augenhöhe ist zu erwarten – mit viel Offensivpotenzial auf beiden Seiten.
Formanalyse: SC Freiburg
Der SC Freiburg liegt mit 42 Punkten auf Rang 7 der Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster zeigte sich in den letzten Wochen stabil, blieb in den vergangenen fünf Partien ungeschlagen und holte dabei zwei Siege und drei Unentschieden. Trotz der verbesserten Resultate bleibt die Tordifferenz mit -3 negativ (37:40), was vor allem auf gelegentliche Unsicherheiten in der Defensive zurückzuführen ist.
Offensiv ruhen die Hoffnungen vor allem auf Vincenzo Grifo, der mit 8 Toren und 8 Vorlagen erneut der gefährlichste Freiburger ist. Auch Ritsu Dōan überzeugt mit starken Werten: 8 Treffer und 6 Assists machen ihn zur zweiten tragenden Säule im Angriffsspiel. Unterstützung kommt von Lucas Höler (3 Tore, 4 Assists) und Michael Gregoritsch (2 Tore, 3 Vorlagen), der nach Verletzungen langsam wieder zur alten Form findet.
Im Mittelfeld agieren Maximilian Eggestein und Patrick Osterhage solide, auch wenn sie kaum offensive Akzente setzen. Defensiv hält Routinier Christian Günter die linke Seite, Philipp Lienhart und Matthias Ginter bilden das Innenverteidiger-Duo. Beide liefern stabile Leistungen, wobei Ginter mit zwei Treffern auch bei Standards gefährlich ist. Torwart Noah Atubolu hat sich als Nummer eins etabliert, zeigte in dieser Saison aber einige Unsicherheiten bei Flanken und Distanzschüssen.
Schlüsselspieler: Grifo ist der kreative Kopf, Dōan der trickreiche Unruheherd auf der rechten Seite. Höler arbeitet unermüdlich, Ginter bringt Stabilität in der Abwehr. Günter sorgt für Konstanz und Offensivunterstützung von hinten.
Formanalyse: Borussia Dortmund
Borussia Dortmund hinkt den eigenen Erwartungen hinterher. Mit 38 Punkten steht das Team von Trainer Niko Kovač nur auf Rang 10. Die Leistungen in den letzten fünf Ligaspielen waren durchwachsen: drei Siege und zwei Niederlagen spiegeln die Inkonstanz wider, mit der der BVB in dieser Saison kämpft. Zwar ist die Offensive mit 48 Treffern durchaus produktiv, doch die 42 Gegentore belegen die große Baustelle in der Defensive.
Top-Torjäger ist Serhou Guirassy mit 14 Toren. Der bullige Angreifer sorgt mit seiner Wucht und Präzision für ständige Gefahr. Jamie Bynoe-Gittens (7 Tore, 3 Vorlagen) und Maximilian Beier (7 Tore, 5 Assists) sind ebenfalls stark in Form. Karim Adeyemi (3 Tore, 4 Assists) bringt Tempo über die Außen, während Julian Brandt im Mittelfeld mit 3 Treffern und 5 Vorlagen überzeugt.
In der Zentrale ziehen Emre Can und Pascal Groß die Fäden. Groß agiert als ruhiger, spielstarker Organisator, Can bringt Zweikampfstärke und Führungsqualität ein. In der Defensive sorgen Nico Schlotterbeck, Julian Ryerson und Ramy Bensebaini für Stabilität – allerdings mit wechselhaftem Erfolg. Gregor Kobel im Tor zeigte in dieser Saison gute Paraden, war aber auch immer wieder mit individuellen Fehlern konfrontiert.
Schlüsselspieler: Guirassy ist der zentrale Zielspieler im Angriff. Bynoe-Gittens und Beier sorgen über die Flügel für Gefahr. Brandt bringt kreative Impulse, Can verleiht dem Zentrum Struktur. Schlotterbeck bleibt trotz Fehlern der Abwehrchef.
Head-to-Head Vergleich
In den vergangenen fünf direkten Duellen hatte Borussia Dortmund die Nase vorn. Der BVB gewann vier der letzten fünf Begegnungen, darunter auch das Hinspiel der laufenden Saison mit 4:2. Freiburg konnte zwar ebenfalls regelmäßig Tore erzielen, hatte aber meist das Nachsehen. Beide Teams trafen in vier dieser fünf Duelle – ein Indiz für ein torreiches Spiel.
Letzte 5 Spiele von SC Freiburg und Borussia Dortmund
Team |
Spiel 1 |
Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 |
Spiel 5 |
SC Freiburg |
N |
U | U | U |
S |
Borussia Dortmund |
S |
N | N | S |
S |
Taktische Analyse
Freiburg agiert bevorzugt im 4-2-3-1. Über Grifo und Dōan läuft das Offensivspiel, während die Doppelsechs aus Eggestein und Osterhage absichert. Die Außenverteidiger Günter und Kübler bringen sich regelmäßig ins Spiel nach vorne ein. Das Umschaltspiel funktioniert gut, doch bei hohem Pressing offenbaren sich Lücken.
Dortmund spielt flexibel – meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1. Guirassy ist der Zielspieler, hinter ihm rotieren Beier, Gittens und Brandt. Can und Groß stabilisieren das Zentrum, während Ryerson und Bensebaini über die Flügel Druck machen. Die offensive Ausrichtung sorgt jedoch häufig für Konteranfälligkeit, vor allem über die Außen.
Voraussichtliche Aufstellungen
- SC Freiburg (4-2-3-1): Atubolu – Kübler, Ginter, Lienhart, Günter – Eggestein, Osterhage – Dōan, Grifo, Höler – Gregoritsch
- Borussia Dortmund (4-2-3-1): Kobel – Ryerson, Schlotterbeck, Bensebaini, Couto – Can, Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy
Wettoptionen und Quoten
1 |
X | 2 |
3,20 | 3,60 |
2,28 |
- Beide Teams treffen – Ja (Quote: 1,70): Sowohl Freiburg als auch Dortmund verfügen über starke Offensivreihen, während die Defensiven verwundbar sind.
- Über 2,5 Tore im Spiel (Quote: 1,80): Vier der letzten fünf Duelle endeten mit mindestens drei Treffern – torreiches Spiel sehr wahrscheinlich.
- Tor Vincenzo Grifo (Quote: 2,90): Der Freiburger ist sicherer Elfmeterschütze und gefährlich bei Standards.
Wett-Tipp & Prognose: SC Freiburg – Borussia Dortmund | Bundesliga (05.04.2025)
Beide Mannschaften benötigen Punkte im Rennen um Europa. Freiburg spielt zuhause mutig, Dortmund bleibt individuell stärker, aber defensiv anfällig. Tore auf beiden Seiten sind zu erwarten. Ein Remis mit Treffern wirkt plausibel.
- Unser Tipp: Beide Teams treffen – Ja (Quote: 1,70)
- Ergebnisprognose: 2:2 Unentschieden